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Verpackung

Die Verpackung ist in der Regel der erste physische Kontakt mit einem Online Shop. Je nach Peisniveau und Warenkorbgröße kann das schon mal ein bedeutender Kostenfaktor werden. Anbieter für Verpackungsmaterial gibt es viele. Verpackungen sollten die Ware vor den vielen Fußtritten der Versanddienstleister schützen, wenn möglich das Image unterstreichen, ökologisch und auch noch günstig sein. Entscheidet man sich für eine Größe und schickt tonnenweise Füllmaterial mit oder lässt man viele verschiedene Verpackungen nach Maß anfertigen. Und nicht vergessen: der Verpackungsprozess sollte schnell vonstatten gehen: Knifflige Faltanleitungen sind was für Origami Fans. PS: Denken Sie an die Verpackungsentpflichtung.

Bis zu 80% der Nutzer legen Wert auf Rechtschreibung und Grammatik. Ein Großteil davon verbindet schlampige Texte mit der Qualität von Produkt und Arbeitsweise. Nicht gut.

Hast Du schon Referenzen? Dann zeig sie. Stärkt das Vertrauen. Ich schwör.

Payment

Es soll ja Online Shops geben, die nur mit Vorkasse per (SEPA-) Überweisung arbeiten. Leider haben die meisten Kunden so ihre Lieblingszahlungsart. Und Zahlungsmethoden gibt es viele. PayPal und Kreditkarte sind sowieso Pflicht. An ganze Reihe an Payment Dienstleistern nehmen einem viel Arbeit ab, nicht zuletzt die Integration in das Shopsystem durch fertige Module. Knifflig kann es bei den Sicherheitseinstellungen zum Beispiel für die Zahlung mit Kreditkarte werden. Hier muss jeder selbst abschätzen, welches Risiko er eingeht. Ganz nebenbei: Amazon Pay für den eigenen Shop ist eine feine Sache, aber die Registrierung als Händler... ich krieg jetzt schon wieder Blutdruck! Und noch was: Bei PayPal oder Amazon Pay muss man sich auch hinsichtlich des Sortiments Gedanken machen. US Sanktionen gelten damit über Umwege auch in der EU - wer kann schon auf PayPal verzichten?!

Steckt hinter dem Unternehmen eine interessante Story? Dann erzähle sie deinen Kunden.

Bleib authentisch! Bleib sympathisch! Ok, auf jedenfall aber authentisch!

Smartphones aus dem Ural? Edler Kaviar aus den eher unbekannteren Regionen Tadschikistans? Du kennst ja die Bedenken der Kunden, oder? Gut! Sprich die Bedenken offen an.

Rechtliches

Einen Online Shop abmahnsicher zu machen geht schnell - einfach den Server kündigen. Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGV) lässt jedem Online Händler das Blut in den Adern gefrieren. Nüchtern betrachtet ändert sich allerdings nicht viel - nur wurden die bisherigen Spielregeln detailliert ausformuliert und in genaue Anweisungen gegossen. Sie müssen nun begründen, zu welchem Zweck welche Daten gesammelt und gespeichert werden. Dass dies in epischen Datenschutzbestimmungen mündet, die sich wohl nur Abmahnvereine zu Gemüte führen - bei frischer Leber und einem Glas Chianti. Die AGB und das Impressum zu formulieren ist eine kleine Fingerübung gewesen. Widerrufsformular bereitstellen? Kinderfasching. Kennzeichnungspflicht? Fleißaufgabe. Bei der man aber bei speziellen Produkten schon mal ins Schwitzen kommt. Produktdatenblätter sind bei Herstellern aus dem nordöstlichen Teil des Hindukusch so vielsagend wie das Kleingedruckte einer Betriebshaftpflichtversicherung. Übersichtlicher wird es wieder bei der Preisangabenverordnung.

Willst du deine Kunden verunsichern? Dann biete soviele Tarife, Optionen, Ausnahmen und Rabatte an wie möglich.

Um dich anzurufen muss man drei Stunden nach der Telefonnummer suchen? Nicht gut.

Halte deine Vertragsbedingungen übersichtlich und verständlich. Macht natürlich nur Sinn, wenn du nicht bescheißen möchtest.

Hol dir Meinungen von Experten, Kunden und Freunden.

Support. Je schneller die Reaktion, desto besser. Je länger verfügbar, desto besser. Aber die Zeiten müssen eingehalten werden. Kunden vertrauen darauf. Ich auch.

Der Klassiker: Webdesigner baut auf der Startseite einen News Bereich und formuliert eine Nachricht über den Relaunch, die dann bis in alle Ewigkeit ihr tristes Dasein fristet. Also halt deine Website aktuell.